Godzilla-El-Nino bedroht den verletzlichen Amazonas-Regenwald

15. August 2026 at 00:04
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Die Ankunft eines extrem starken El Nino sorgt weltweit für tiefe Besorgnis, da Experten warnen, dass sein Höhepunkt mit der Trockenzeit im Amazonas-Regenwald zusammenfallen könnte. Angetrieben von Rekordtemperaturen im Pazifischen Ozean und dem menschengemachten Klimawandel droht dieses Phänomen, das weltweit größte Tropengebiet an seine ökologischen Kipppunkte zu bringen.

Ein anfälliges Ökosystem am Abgrund

Das Amazonasbecken geht geschwächt in diese Krise, da es sich kaum von den verheerenden Auswirkungen des El Nino 2023-24 erholt hat. Forscher der NOAA und Universitäten betonen, dass rund 40 % des Regenwaldes durch Abholzung und Trockenheit bereits geschädigt sind, was die Vegetation extrem anfällig für verheerende Megabrände macht.

Globale Auswirkungen und wirtschaftlicher Druck

Die Folgen beschränken sich nicht auf die Natur; die Landwirtschaft in Südamerika steht vor enormen Belastungen durch Wassermangel und Hitzestress bei Tieren. Unterdessen warnen die Vereinten Nationen (UN), dass bis zu 49 Millionen Menschen aufgrund von Ernteausfällen und Extremwetter von akutem Hunger bedroht sein könnten.

Dringender Handlungsbedarf

Der Klimaforscher Carlos Nobre betont, dass kurzfristige Maßnahmen wie der Einsatz von Feuerwehrleuten nicht ausreichen. Ohne ein Stopp der Entwaldung und drastische Reduktionen der Treibhausgasemissionen wird sich die Erwärmung unaufhaltsam fortsetzen.