US-Militär testet autonomen Anti-Drohnen-Truck auf Ford F-250-Basis

26. August 2026 at 17:56
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Das US-Verteidigungsministerium setzt verstärkt auf autonome Systeme im Gefecht. Bei Live-Übungen in Fort Bragg in North Carolina wurde ein umgebauter Ford F-250 Super Duty gesichtet, der speziell zur Drohnenabwehr entwickelt wurde.

Obwohl Ford kürzlich einen Vertrag über drei Super Duty-Prototypen für das U.S. Army Heavy Infantry Squad Vehicle-Programm erhielt, stammt dieses spezielle Fahrzeug von einem unabhängigen Rüstungsunternehmen. Auch General Motors baut über GM Defense auf der Chevy Colorado-Plattform ähnliche Fahrzeuge.

„Dieses spezielle Projekt beinhaltet, dass ein Militärdienstleister Ford-Trucks kauft und sie für seine Bedürfnisse aufrüstet,“ erklärte Richard Binhammer, Sprecher von Ford. Er fügte hinzu: „Ford ist an diesem Projekt mit der Armee oder dem Dienstleister nicht direkt beteiligt.“

Autonomes Fahren und automatisierte Drohnenabwehr

Das von Next Gen Defense entdeckte und von Ford Authority publizierte Fahrzeug nutzt das Forterra AutoDrive-System. Diese Technologie ermöglicht nicht nur autonomes Fahren, sondern dient auch dem Räumen von Minenfeldern in umkämpften Gebieten.

Auf dem Dach des Pickups befindet sich eine Edda-Waffenstation mit einem Schrotflinten-Geschützturm. Das System erkennt und bekämpft Bedrohungen ab einer Größe von sieben Zoll automatisch auf eine Distanz von bis zu 100 Metern.

Reaktion auf moderne Kriegsszenarien

Der intensive Einsatz kleiner Drohnen im Ukraine-Konflikt zeigt die Notwendigkeit effektiver Abwehrmaßnahmen. Schnelle automatische Systeme sind für den Schutz von Bodentruppen entscheidend geworden.

Dieser modifizierte Ford-Pickup verdeutlicht, wie zivile Nutzfahrzeuge durch künstliche Intelligenz für neuartige Bedrohungen aufgerüstet werden können.