SpaceX und der Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, haben ein astronomisches Investitionsprojekt in Höhe von 100 Milliarden Dollar vorgestellt: Starbase Louisiana. Das riesige Produktions- und Startgelände in Vermilion Parish wird über 10 Startrampen verteilt auf fünf Komplexe verfügen. Es soll als Hauptzentrum für die ehrgeizigen Raumfahrtoperationen des Unternehmens dienen.
Ein autarker Weltraumbahnhof für die Zukunft
Während der Ankündigung erläuterte SpaceX-Präsidentin Gwynn Shotwell die Dimensionen des Vorhabens. „Wir planen den Bau eines autarken Weltraumbahnhofs mit eigener Treibstoffproduktion, Stromerzeugung, Tiefwasser-Schifffahrtskapazitäten, Fahrzeugverarbeitungsanlagen und wahrscheinlich einem Flughafen“, erklärte Shotwell. Vor Ort wird reichlich vorhandenes Erdgas genutzt, um Raketentreibstoff direkt auf dem Gelände zu erzeugen.
Skalierung für Artemis- und Starlink-Missionen
Der neue Standort ist entscheidend, um die Flugrate des wiederverwendbaren Starship drastisch zu steigern. SpaceX-Chef Elon Musk schätzte kürzlich, dass Starship bis 2030 mehr als 30 Mal pro Tag starten könnte. Neben der Unterstützung von NASAs Artemis-Mondmissionen wird die Anlage auch zum Start der nächsten Generation von Starlink-Satelliten und orbitalen Supercomputing-Netzwerken genutzt.
Wirtschaftliche Auswirkungen und Umweltschutz
Der Bau von Starbase Louisiana soll im Jahr 2027 beginnen, wobei der erste Start für 2029 anvisiert ist. Das Projekt wird voraussichtlich 3.000 direkte Arbeitsplätze im nächsten Jahrzehnt schaffen. Zudem arbeitet SpaceX eng mit Küsten- und Wildtierbehörden zusammen. „Wir sind entschlossen, unseren Teil dazu beizutragen, dass dieses Land nicht verschwindet“, betonte Shotwell.



