Kritische macOS-Schwachstelle gibt Angreifern die volle Kontrolle über Macs

15. August 2026 at 00:25
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Eine hochgradige macOS-Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-65400 wird derzeit aktiv ausgenutzt, wodurch Remote-Angreifer Passwörter umgehen und root-Zugriff erlangen können. Das niederländische nationale Zentrum für Cybersicherheit NCSC warnte vor Angriffen, bei denen Krypto-Miner für Monero auf betroffenen Systemen installiert werden.

Details zur Bildschirmfreigabe

Die Schwachstelle mit einem Schweregrad von 7.1 von 10 geht auf einen Fehler in der Zustandserwaltung der integrierten macOS-Bildschirmfreigabe zurück. Die Details wurden auf der Black Hat-Konferenz öffentlich, woraufhin Apple entsprechende Patches für macOS Tahoe, Sequoia und Sonoma bereitstellte.

Angriffsvektoren und Netzwerksicherheit

Laut dem NCSC tritt die Ausnutzung vor allem dann auf, wenn Port 5900 direkt aus dem Internet erreichbar ist. Die Firewall von macOS öffnet diesen Port automatisch, sobald die Bildschirmfreigabe aktiv ist. Bisher zielen die Angriffe vor allem auf das Schürfen von Monero ab, doch Experten warnen vor weitreichenderen Gefahren.

Empfohlene Schutzmaßnahmen

Sicherheitsexperten raten allen Mac-Nutzern dringend zur Installation des aktuellen Apple-Updates. Zudem sollte Port 5900 geschlossen bleiben, und die Bildschirmfreigabe sollte in den Systemeinstellungen nur bei tatsächlichem Bedarf aktiviert werden.