iHeartMedia verzeichnet im zweiten Quartal 4,7 Prozent Umsatzplus dank politischer Werbung

10. August 2026 at 22:29
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Am 10. August gab iHeartMedia, das größte US-amerikanische Radio- und Podcast-Distributionsunternehmen, bekannt, dass der Umsatz im zweiten Quartal um 4,7 Prozent auf 977 Millionen US-Dollar gestiegen ist. Damit wurden die eigenen Prognosen übertroffen, was vor allem auf einen Anstieg der Ausgaben für politische Vorwahlwerbung und Kampagnen für die anstehenden Zwischenwahlen im November zurückzuführen ist.

Digital- und Podcast-Bereiche treiben das Wachstum

Während die Multiplattform-Gruppe des Unternehmens – zu der mehr als 860 UKW-Radiosender gehören – einen Umsatzrückgang von 2 Prozent auf 536 Millionen US-Dollar verzeichnete, verbuchte die Digital-Audio-Sparte starke Zuwächse. Der Digitalumsatz stieg um 12 Prozent auf 364 Millionen US-Dollar. Insbesondere die stark wachsende Podcast-Sparte von iHeartMedia erwirtschaftete einen Umsatz von 164 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, während der Digitalumsatz ohne Podcasts um 7 Prozent auf 202 Millionen US-Dollar kletterte.

Finanzielle Aussichten und Prognosen

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 2,9 Prozent auf 152 Millionen US-Dollar, nach 156 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der aus der Geschäftstätigkeit generierte Cashflow belief sich auf 65 Millionen US-Dollar, und der freie Cashflow wurde mit 46 Millionen US-Dollar positiv, womit die Erholung von einem Fehlbetrag von 13 Millionen US-Dollar im Vorjahr gelang. Die Unternehmensführung bekräftigte ihre Jahresprognose und rechnet weiterhin mit einem EBITDA von 800 Millionen US-Dollar sowie einem freien Cashflow von 200 Millionen US-Dollar.

Nachfrage nach politischer Werbung und Diversität der Werbekunden

Die Führungskräfte gehen davon aus, dass die robusten Werbeausgaben in der zweiten Jahreshälfte anhalten werden, da politische Werbetreibende zunehmend von Fernsehplätzen auf andere Kanäle ausweichen. Pittman wies darauf hin, dass die Frühindikatoren auf eine Entwicklung hindeuten, die der eines Präsidentschaftswahljahres entspricht. Darüber hinaus betonte das Management, dass kein einzelner Werbetreibender mehr als 2 Prozent des Werbe-Gesamtumsatzes ausmacht und kein Branchensegment einen Anteil von 5 Prozent überschreitet, was einen starken Schutz vor makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten bietet.