Donald Trump kündigt an: Straße von Hormus wird bald US-Territorium

14. August 2026 at 22:32
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Bei einer politischen Kundgebung in Garden City im US-Bundesstaat New York hat US-Präsident Donald Trump am Freitag erklärt, er werde die strategisch wichtige Straße von Hormus nach einem Sieg über Iran offiziell zum Hoheitsgebiet der Vereinigten Staaten erklären. Vor seinen Anhängern verteidigte Trump die anhaltende US-Seeblockade und forderte die amerikanische Bevölkerung auf, höhere Benzinpreise als notwendigen Preis im Kampf gegen iranische Atomwaffenpläne zu akzeptieren.

Die US-Seeblockade und globale Handelswege

Die umstrittenen Äußerungen von Donald Trump fielen, während er den Erfolg der von der US Navy durchgesetzten Blockade iranischer Häfen lobte. Laut Trump verschafft die Maßnahme Washington die vollständige Kontrolle über die Meerenge, durch die vor Ausbruch des Konflikts ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Lieferungen transportiert wurde. Seit Beginn des Krieges durch die Streitkräfte der USA und Israels am 28. Februar sind die globalen Energiepreise drastisch gestiegen.

Scharfe Zurückweisung aus Teheran

Die iranische Regierung wies die Drohungen des US-Präsidenten entschieden zurück. Kasem Gharibabadi, Irans stellvertretender Außenminister, betonte auf der Plattform X, dass die strategische Wasserstraße weder durch Tweets noch durch Flugzeugträger oder Wahlreden eingenommen werden könne. Iran lasse sich nicht einschüchtern, und die Kontrolle verbleibe vollständig unter der Autorität von Teheran. Die Friedensverhandlungen zwischen den beiden Nationen stecken seit dem Scheitern einer vorläufigen Vereinbarung im Juli in einer tiefen Sackgasse.

Wirtschaftliche Folgen und innenpolitischer Druck

Mit Blick auf die heimische Wirtschaft räumte Donald Trump ein, dass amerikanische Verbraucher höhere Kosten an den Zapfsäulen tragen müssen, bezeichnete dies jedoch als geringen Preis für die Sicherheit der Welt. Die wirtschaftlichen Belastungen und steigenden Energiekosten dürften bei den anstehenden Midterm-Wahlen im November eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig verteidigte Trump den monatelangen Einsatz des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln im Nahen Osten und wies Berichte über psychische Belastungen der Besatzung zurück.