Burnham setzt Militär ein und verbietet Einweggrills in vom Brand betroffenen Großbritannien

15. August 2026 at 00:03
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Premierminister Andy Burnham hat ein landesweites Verbot für den Verkauf von Einweggrills erlassen und das Militär eingesetzt, um gegen verheerende Waldbrände vorzugehen. Angesichts extremer Hitzewellen und der Einstufung Großbritanniens als „Zunderbüchse“ wandte sich Burnham direkt aus Stourbridge in den West Midlands an die Öffentlichkeit, wo mindestens 19 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert und ganze Straßen zerstört wurden.

Militäreinsatz und landesweites Verbot von Einweggrills

Angesichts von 37 aktiven Bränden im ganzen Land, von denen vier als Großeinsätze eingestuft wurden, hat die Regierung drastische Maßnahmen ergriffen. Einzelhändler wurden aufgefordert, Einweggrills sofort aus dem Sortiment zu nehmen. Zudem wurden 100 Militärangehörige zur Unterstützung der überlasteten Einsatzkräfte nach Südwales entsandt. Ermittler prüfen zudem, ob Feierlichkeiten von Abiturienten zu den Bränden beigetragen haben könnten.

Klimawandel und Pläne für Löschflugzeuge

Um der eskalierenden Klimakrise zu begegnen, kündigte Premierminister Andy Burnham an, Löschflugzeuge nach dem Vorbild von Europa und den USA anzuschaffen. Während finanzielle Notfallhilfen für die Feuerwehr ausgearbeitet werden, steht die Regierung wegen geplanter Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee wie Jackdaw und Rosebank in der Kritik von Umweltschützern.

Herausforderndes Wochenende und saisonale Risiken

Behörden warnen vor einem extrem schwierigen Wochenende, da die ungewöhnlich heißen und trockenen Bedingungen voraussichtlich bis September und Oktober anhalten werden. Burnham appellierte an die Bevölkerung, jegliches offene Feuer im Freien zu unterlassen. Meteorologen warnen zudem, dass die ausgetrockneten Böden im späten Herbst ein erhöhtes Überschwemmungsrisiko mit sich bringen könnten.