SEC legt Weißem Haus Vorschlag zur Krypto-Verwahrung vor

26. August 2026 at 18:55
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Die Börsenaufsichtsbehörde SEC hat einen bedeutenden Vorschlag an das Weiße Haus übermittelt, der darauf abzielt, „den Rahmen für die Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten“ für Anlageberater und Unternehmen zu präzisieren.

In einer am Dienstag eingereichten Regeländerung betonte die Regulierungsbehörde ihren Wunsch, die Vorschriften für den Kryptobereich zu „verbessern und zu modernisieren“.

Regulatorischer Vorstoß trotz Verzögerungen beim Clarity Act

Der Vorschlag erfolgt kurz nach der Verschiebung einer mit Spannung erwarteten Abstimmung über den Clarity Act.

Ungeachtet dieser Verzögerung haben Behörden wie die SEC und die Commodity Futures Trading Commission erklärt, dass sie die Kryptopolitik weiter aktiv mitgestalten werden.

Anpassung veralteter Bestimmungen an moderne Märkte

In dem Entwurf heißt es: „Diese Regelsetzung würde den Rahmen für die Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten für Anlageberater und Investmentgesellschaften klären sowie andere Modernisierungen vornehmen, die erforderlich sind, um Lasten aus bestimmten veralteten Bestimmungen zu beseitigen, die angesichts der Entwicklung der Märkte sowie der Handels- und Haltespraktiken von Wertpapieren für den Anlegerschutz nicht mehr erforderlich sind.“

Krypto-freundliche Gesetzgeber hatten gehofft, das Gesetz vor der August-Sommerpause des Kongresses zu verabschieden.

Die Abstimmung wurde jedoch auf September verschoben, nachdem Demokraten Bedenken gegen den aktuellen Entwurf geäußert hatten.

Politische Debatten und der Kurs der Regulierungsbehörden

Einige republikanische Senatoren, wie Senatorin Cynthia Lummis, warfen politischen Gegnern vor, das Gesetz absichtlich zu blockieren.

Dennoch treiben die Aufsichtsbehörden ihre Pläne voran.

Der CFTC-Vorsitzende Michael Selig betonte, dass er unabhängig vom Status des Clarity Act eigene Regelungen vorantreiben werde.

Bereits zu Beginn dieses Monats hatte die SEC einen eigenen Rahmen vorgeschlagen, der es Token-Emittenten ermöglicht, in den USA Kapital zu beschaffen, ohne gegen Wertpapiergesetze zu verstoßen.

Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf versprochen, die Kryptoindustrie zu unterstützen, und dabei starke Rückendeckung von Silicon Valley-Unternehmern erhalten.

Seit ihrem Amtsantritt gehen die Regulierungsbehörden deutlich anders mit digitalen Vermögenswerten um.

Präsident Donald Trump forderte die Gesetzgeber letzte Woche auf, den Clarity Act zu verabschieden, während SEC-Chef Paul Atkins erklärte, er sei „voll und ganz entschlossen, den Kongress bei der Weiterentwicklung“ des Gesetzes zu unterstützen.