Hinweise auf spielbaren Build verdichten sich
Die Situation rund um unautorisierte Leaks zu Grand Theft Auto 6 hat sich für Rockstar Games und den Mutterkonzern Take-Two Interactive dramatisch verschlechtert. Jüngstes Videomaterial legt nahe, dass die Verantwortlichen Zugriff auf eine spielbare Version des Spiels haben könnten.
Im Zentrum der neuesten Enthüllungen steht eine längere Gameplay-Szene, in der der Protagonist Jason ein Flugzeug über eine detaillierte Metropole steuert. Kurz darauf feuert Jason gezielt auf eine Wand und formt mit den Einschusslöchern das Wort ‚LEEK‘.
Cyberleek-Verbindung und schnelle DMCA-Sperren
Diese eindeutige Botschaft verweist direkt auf das Branding ‚Cyberleek‘, das bereits auf zuvor aufgetauchten Karten und Videoclips zu sehen war. Diese Inhalte wurden mittels rascher DMCA-Löschungsanträge entfernt, was die Echtheit des Materials und die Besorgnis von Rockstar Games und Take-Two Interactive unterstreicht.
Branchen-Insider NatetheHate wies zwar darauf hin, dass die Builds möglicherweise über ein Jahr alt sind, doch die Ausführung und Aufzeichnung von echtem Gameplay bleiben ein herber Schlag. Zudem schüren Berichte über den angeblichen Zugriff auf das Finale von Charakter Lucia große Ängste vor Spoilern vor der kommenden Netflix-Präsentation.
Verheerende finanzielle Folgen aus der Vergangenheit
Der Zeitpunkt dieses Leaks könnte für die Entwickler kaum ungünstiger sein, da nur noch eine Woche bis zur Veröffentlichung des offiziellen GTA 6 Extended Look verbleibt. Eine offizielle Stellungnahme von Rockstar Games steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus.
Bereits im Jahr 2022 kostete ein massiver Datenleck-Vorfall das Unternehmen schätzungsweise 5 Millionen US-Dollar an Wiederherstellungskosten sowie Tausende von Arbeitsstunden der Belegschaft. Die Gaming-Welt blickt nun gespannt auf die weiteren Reaktionen des Entwicklers.



