Ein politisch brisanter Meilenstein
Trotz der Skepsis der Trump-Regierung gegenüber Elektrofahrzeugen hat Innenminister Doug Burgum die Eröffnung der neuesten Batteriefabrik von LG Energy Solution in Lansing, Michigan, ausdrücklich gelobt. Doug Burgum feierte das Werk als Beleg für die amerikanische Energieunabhängigkeit.
„Das ist amerikanische Energiedominanz in Aktion: mehr Arbeitsplätze, starke Verbündete, sichere Lieferketten – und genau hier geschieht das“, erklärte Doug Burgum während der Eröffnungszeremonie am Dienstag.
Anpassung an den Markt und Netzespeicher
Das ursprünglich im Jahr 2022 als Joint Venture namens Ultium Cells mit General Motors angekündigte Projekt wurde umstrukturiert, nachdem General Motors seine Anteile im Jahr 2025 an LG verkaufte. Das 226 Hektar große Areal wurde angepasst, um neben EV-Batterien auch stationäre Energiespeichersysteme zu fertigen.
„Egal, welcher politischen Partei Sie angehören, es gibt den Wunsch nach Energieunabhängigkeit“, betonte Devon Wilson, Vizepräsident für Vertrieb und Marketing bei der US-Energiespeichersparte von LG.
Enorme Investitionen und Kapazitäten
LG Energy Solution hat mehr als 2 Milliarden US-Dollar in den Standort Lansing investiert, der derzeit 900 Mitarbeiter beschäftigt und weitere 800 einstellen will. Laut Betriebsdirektor Anthony O’Donovan soll das Werk im kommenden Jahr bei voller Auslastung über 35 Gigawattstunden Batteriezellen jährlich produzieren.
Die Anlage liefert künftig Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen für Toyota sowie Lithium-Eisenphosphat-Zellen für Speicherprojekte von Partnern wie Terra-Gen, Qcells und Tesla in Houston.



