US-Präsident Donald Trump hat am Freitag angekündigt, die strategisch wichtige Straße von Hormus nach einem Sieg über Iran bald zum Hoheitsgebiet der Vereinigten Staaten zu erklären, und die US-Bürger gleichzeitig aufgefordert, höhere Benzinpreise hinzunehmen.
Eskalierende Rhetorik und US-Seeblockade
Bei einer Kundgebung an einer Polizeiakademie in Garden City, New York, erklärte Donald Trump, dass der wichtige Handelsweg praktisch amerikanisches Gebiet werden solle. Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund der seit dem 28. Februar andauernden militärischen Auseinandersetzung und einer strengen US-Seeblockade, die den Ölexport im Nahen Osten stark beeinträchtigt und zu massiven Preissteigerungen geführt hat.
Teheran weist Drohungen entschieden zurück
Irans stellvertretender Außenminister Kazem Gharibabadi wies die Äußerungen von Donald Trump scharf zurück und erklärte, das Land werde sich nicht einschüchtern lassen. Die strategische Wasserstraße bleibe weiterhin unter iranischer Kontrolle und Autorität.
Auswirkungen auf Energiemärkte und militärische Belastung
Die Schließung der Straße von Hormus, über die ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Lieferungen abgewickelt wird, sorgt seit Monaten für wirtschaftliche Spannungen. Zudem äußerte sich Donald Trump zu Berichten über die schwierigen Bedingungen der Besatzung des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln und lehnte Kritik an der langen Stationierungsdauer ab.



