Paramount-CEO David Ellison kritisiert US-Generalstaatsanwälte nach Kartellklage und Mexiko-Freigabe

15. August 2026 at 00:21
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Paramount-CEO David Ellison hat scharfe Kritik an zwölf US-Generalstaatsanwälten geübt, deren Kartellklage die geplante 111-milliarden-Dollar-Fusion mit Warner Bros. Discovery (WBD) blockiert. Während Mexiko als jüngstes Land die Übernahme genehmigt hat, betonte Paramount in einer Mitteilung, dass die anhaltenden juristischen Streitigkeiten unnötige Kosten verursachen. Ab dem 1. Oktober droht zudem eine tägliche Vertragsstrafe von 7 Millionen Dollar zugunsten der WBD-Aktionäre.

Rechtlicher Streit und Widerstand der Bundesstaaten

Die Klage wurde am 13. Juli unter anderem von Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta und New Yorks Amtsinhaberin Letitia James eingereicht. US-Distriktrichterin Araceli Martínez-Olguín hat daraufhin einen zweiwöchigen Prozessbeginn für den 2. März 2027 angesetzt. Obwohl Paramounts Rechtschef Makan Delrahim signalisiert hat, dass Einigungsgespräche möglich sind, pochen die Behörden auf den Schutz von Arbeitsplätzen und fairen Wettbewerb.

Finanzdruck und internationale Zulassungen

Obwohl Regulierungsbehörden in der Europäischen Union, im Vereinigten Königreich, in China und nun auch in Mexiko grünes Licht gegeben haben, drohen dem Studio durch den Stillstand enorme finanzielle Belastungen. Paramount argumentiert, dass die Klage unnötige Prozesskosten und Betriebsunterbrechungen nach sich zieht, während Gewerkschaften wie die Teamsters verbindliche Garantien für die Unterhaltungsbranche fordern.