Apple strebt in neuem Gerichtsverfahren erzwungene Vergleichsgespräche mit Epic Games an

15. August 2026 at 20:36
1 min read

Der Technologiekonzern Apple hat einen neuen Gerichtsantrag eingereicht, der seine Bereitschaft signalisiert, Vergleichsgespräche mit Epic Games zu führen, während gleichzeitig eine neue Provisionsstruktur für Käufe außerhalb des App Store vorgelegt wurde. Dieser juristische Schritt erfolgt kurz nachdem der US Supreme Court Apples Antrag auf Aussetzung des Verfahrens abgelehnt hatte.

Die vorgeschlagene Provisionsstruktur und Epic-Kritik

Im Rahmen des neuen Vorschlags möchte Apple Provisionen von bis zu 15% für alternative Zahlungssysteme erheben. Epic Games lehnte diese Bedingungen sofort ab und argumentierte, dass die Gebühren weit außerhalb der Richtlinien des Ninth Circuit liegen. Der Streit eskalierte, nachdem Apple eine 27% Provision einführte, obwohl das Unternehmen angewiesen worden war, externe Zahlungsmethoden zuzulassen.

Antrag auf gerichtlich angeordnete Vergleiche

Zusätzlich zu den Provisionsplänen hat Apple Richterin Yvonne Gonzalez Rogers gebeten, die Parteien zu einer Vergleichskonferenz unter der Aufsicht von US-Magistratsrichter Joseph C. Spero zu verpflichten. Obwohl Apples Anwälte am 11. August 2026 den Kontakt suchten, lehnte Epic Games freiwillige Gespräche ab.

Ausblick auf das weitere Verfahren

Apple argumentiert, dass vertrauliche Gespräche langwierige Gerichtsverfahren überflüssig machen könnten. Obwohl der Antrag kein konkretes Vergleichsangebot enthält, zeigt er eine neue strategische Ausrichtung von Apple in diesem Konflikt.